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Was Bienen im Sommer brauchen

Der Sommer ist die heiße Phase für Imker und ihre Bienen. Nachdem das Frühjahr in diesem Jahr so ausnehmend ertragreich war und der erste Honig geerntet werden konnte, gibt es weiter reichlich zu tun.

Aus Bienensicht war das Frühjahr 2020 perfekt. Reichlich Tracht und Nektar haben für eine prächtige Entwicklung der Bienenvölker gesorgt und es gab entsprechend viel Honig. Für das beeswe.love-Imker-Team von Ortel Mobile geht die Arbeit aber weiter. Regelmäßige Kontrollen der Brut- und Honigwaben sind wichtig, vor allem muss verhindert werden, dass die Bienen schwärmen.

 

Schwarmbildung ist unter wilden Bienenvölkern die natürliche Art, sich zu vermehren. Denn in jedem Bienenstock werden neben den fleißigen Arbeitsbienen und den für die Begattung der Königin erforderlichen Drohnen auch Jungköniginnen herangezogen. Pro Bienenvolk kann es aber natürlich nur eine „regierende“ Königin geben. Wenn es also rivalisierende Königinnen im Stock gibt, verlässt die alte Königin ihren Stock und nimmt bis zur Hälfte des Volkes mit. Dies ist für den Imker ärgerlich, denn meist sind die „alten“ Königinnen Zuchtbienen mit besonders günstigen Eigenschaften. Vom Verlust von den vielen fleißigen Bienen ganz zu schweigen.

 

Imker behelfen sich gegen das Schwärmen, indem sie Waben, in denen junge Königinnen heranwachsen, herausschneiden und damit verhindern, dass zu viele heranwachsen. Und sie bilden so genannte „Brutableger“, um Bienen gezielt zu vermehren. Hierfür werden passende Brutwaben mit daran sitzenden Bienen entnommen und in einen eigenen Kasten gesetzt. Bienen ohne Königin füttern sich besonders gute Larven mit dem so genannten Gelee Royal zu neuen Königinnen heran. Bei Beeswe.love hat es in diesem Jahr geklappt, fünf neue Völker konnten so entstehen. Die Königinnen werden der besseren Erkennbarkeit halber markiert: In diesem Jahr Royalblau!

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Im Sommer fliegen Bienen die sogenannte Sommertracht an, also Pflanzen, die ihnen im Sommer Nahrung bieten. Ein Sommerhonig ist in der Regel ein Mischhonig, zum Beispiel aus Klee, Wildkräutern und anderen Pflanzen, die in der Gegend um den Bienenstock blühen. Es gibt aber auch sortenreine Honige, zum Beispiel von Linden, Phazelia oder auch Sonnenblumen. Eine Biene fliegt im Durchschnitt bis zu einem Kilometer zu ihrer Tracht, schafft aber auch bis zu sechs Kilometer. Dort, wo intensiv Landwirtschaft betrieben wird, kann es für Bienen problematisch sein. Aus diesem Grund werden zunehmend Blühstreifen vorgeschrieben, hiermit versucht man Trachtlücken für Bienen auszugleichen.

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Wenn der Honig in den Waben reif ist, steht das Schleudern an. Honig wird mechanisch aus den Waben geschleudert, dies nennt man „kaltschleudern“. Wie das geht, und was dazu nötig ist, kannst du dir hier ansehen. Die Imker von Beeswe.love haben wirklich alle Hände voll zu tun mit der Pflege der Bienen. Und das bei jedem Wetter. Aber sie lieben ihre Arbeit und haben offensichtlich Spaß dabei.

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